Freitag, Dezember 01, 2006

Mini Web Cam für Notebooks

Bei Tchibo gibt es für € 12.99 (CHF 27.95) gerade noch rechtzeitig auf Weihnachten hin das ideale Geschenk, das voll im Trend liegt. Ich meine eine Mini Cam für Notebooks; Foto-, Videokamera und Webcam in einem. Genau das richtige Geräte um Video Casts aufzunehmen oder beim Online Chat auch visuell präsent zu sein.

Man steckt das Ding einfach in die USB Schnittstelle und hat mit einem flexibel einstellbarem Arm, einer Art "Schwanenhlas", den perfekten Ständer. Vorbei ist das lästige Ausrichten der Kamera auf gestapelten Büchern mit den immer zu kurzen Kabeln.

Die Kamera verfügt über eine manuell zuschaltbare LED-Beleuchtung, von der ich allerdings annehme, dass sie von geringem Nutzen ist. Zusätzlich verfügt die Kamera über einen automatischen Weissabgleich, der zur Verbesserung  der Bildqualität nützlich ist. Die Auflösung liegt bei VGA 640 x 480 Pixel. Es sind Bildfrequenz bis zu 25 fps bei Vga und 30 fps bei CIF möglich.

Tchibo erwähnt nur mitgelieferte "Installationssoftware". Was darunter zu verstehen ist, ist fraglich. Ich nehme an, dass ausser den Treibern keine spezielle Software, wie etwa für den Einsatz als Web Cam, mitgeliefert wird. Meine Erfahrung mit Logitech Cams haben gezeigt, dass in der Regel die mit Windows XP mitgelieferte Software ausreicht und sonst für die meisten Zwecke Software kostengünstig oder gratis über das Web heruntergeladen werden kann.

Mein Favorit ist dabei der Windows Movie Maker, der kostenlos über die Microsoft Download Seiten bezogen werden kann.

Man kann davon halten was man will, aber ich halte die Tchibo Cam für ein recht hübsches Gadget, das für wenig Geld sicher recht viel Freude bereiten kann.

Erstellt von Peter Gloor am 19:43 | 0 Kommentare verweisen auf diesen Beitrag  

Mittwoch, November 08, 2006

Office Online in neuem Kleid

Office Online hat weltweit ein neues Erscheinungsbild bekommen. Die neue Site erscheint in frischem Look und hinterlässt einen übersichtlichen und aufgeräumten Eindruck.

Die deuschsprachige Site für die Schweiz ist über http://office.microsoft.com/de-ch erreichbar, die Deutsche Site über http://office.microsoft.com/de-de und die englisch-amerikanische Site über http://office.microsoft.com/en-us.

Ein wirklich gut gelungener Wurf.

Erstellt von Peter Gloor am 15:17 | 0 Kommentare verweisen auf diesen Beitrag  

MSDN Magazin: Inhalt: November 2006

Das MSDN Magazin ist jetzt Online auch in deutscher Sprache verfügbar.

Ich wünsche viel Spass beim lesen.

MSDN Magazin: Inhalt: November 2006

Erstellt von Peter Gloor am 14:01 | 0 Kommentare  

Donnerstag, Oktober 05, 2006

heise online - Google Gadgets in Webseiten nutzbar

Gemäss einem Bericht in Heise Online sind Google Gadgets jetzt auch in Webseiten nutzbar. Was ich mit der Evaluation von Windows Live vor einem halben Jahr noch nicht verstanden habe, scheint sich allmählich zu einer ernstzunehmenden Technologie zu entwickeln, die sich durchzusetzen vermag. Ich habe diesen Trend seit ein paar Monaten beobachtet und mich bereits ernsthaft mit dem Thema befasst.

Für den einen oder andern mag es sich hier lediglich um eine Spielerei handeln. Wenn man aber einmal die bereits vorhandenen Gadgets und Widgets näher betrachtet, dann scheint sich hier ein neues Feld mit einem gigantischen Potential aufzutun. Ob sich damit auch Geld machen lässt? Ich weiss nicht. Aber wie so oft, dürfte es in erster Linie eine Frage der richtigen Ideen zur richtigen Zeit sein.

Erstellt von Peter Gloor am 12:30 | 0 Kommentare verweisen auf diesen Beitrag  

Dienstag, Oktober 03, 2006

Shared ASP.NET 2.0 Hosting mit SQL Server 2005 Express

Mein Web Hosting Provider, WebHost4Life.com, bietet für nur US$ 9.95 / Monat einen Windows Shared Web Hosting Plan mit Unterstützung von SQL Server 2005 Express an. SQL Server 2005 Express ist die von Microsoft kostenlos zur Verfügung gestellte aber eingeschränkte Version von SQL Server 2005 für den persönlichen Gebrauch.

Auf den ersten Blick erleichtert dies die Erstellung von Starter-Kit Projekten, die mit Visual Studio 2005 mitgeliefert werden oder im Web als Download zur Verfügung stehen. Ein paar dieser Projekte basieren auf SQL Server 2005 Express. Eine gute Sammlung von Starter-Kit Projekten findet man im Download Bereich von ASP.NET.

Starter-Kit Projekte mit Datenbanken auf der Basis von Microsoft SQL Server 2005 Express eignen sich ausgezeichnet für Lernzwecke, wenn die Projekte auf einen lokalen Windows XP Rechner installiert und ausgeführt werden können. Problematisch und konfus wird es immer dann, wenn es darum geht, die Projekte auf einen Web Server bei einem ASP.NET 2.0 Web Hosting Provider zu übertragen und diese dort zum laufen zu bringen.

Gerade der Anfänger, Student oder Hobby-Entwickler kann oder will sich in der Regel keine teure Hosting Lösung leisten und wird sich auf eine kostengünstige Windows ASP.NET 2.0 Shared Web Hosting Lösung beschränken. Ein weiteres Problem, dass sich stellt, sind die in der Regel hohen Kosten für SQL Server 2005 Datenbanken. Da bietet sich die vermeintliche Variante, das kostenlose SQL Server 2005 Express einzusetzen, geradezu an.

Was die meisten ASP.NET 2.0 Web Hosting Provider auf Ihren Frontseiten verschweigen, ist die Tatsache, dass Sie Microsoft SQL Server 2005 Express nicht unterstützen. In Wirklichkeit sind es nur wenig Provider, die Microsoft SQL Server 2005 Express installiert haben und die Verwendung unterstützen. En paar Provider unterstützen zwar SQL Server 2005 Express aber nur auf dedizierten Systemen und nicht auf den kostengünstigen Shared Web Hosting Plänen.

Leider erfährt man das immer erst zu spät. Die Lösung heisst dann Upgrade auf SQL Server 2005/2000 oder MS Access verwenden. Ich habe auch schon von der dreisten Empfehlung gehört MySQL zu verwenden. Ich wäre mal gespannt, wo dann der Support bleibt, wenn es darum geht, dass ein Anfänger die Daten oder, falls das nicht geht, wenigstens die Datenbankstrukturen übernehmen will.

Nun, wie gesagt, es gibt Provider, die den Einsatz von SQL Server 2005 Express auch auf einer Shared Web Hosting Lösung unterstützen. Toll, alles Paletti! Her damit, wo ist der Provider?

Leider ist es nicht ganz so. Hat man es einmal geschafft, alle Dateien samt Datenbanken und Web.config auf den Server zu transferieren dann beginnt die Odysee meist mit einer happigen Error-Meldung nach dem ersten Start. Wem das nicht passiert, der hat entweder enorme Kenntnisse über die Konfiguration von ASP.NET, eine Super-Anleitung, die nichts auslässt oder einfach riesiges Glück gehabt, was ich mir aber kaum vorstellen kann.

Ich bin einer der wohl eher seltenen Vögel, die es nach wenigen Anläufen geschafft haben das Personal Starter-Kit unter einem Shared Web Hosting Account bei WebHost4Life zum laufen zu bringen.

Bevor dies möglich war habe ich stundenlang die spezifischen Foren im Web abgeklappert, in der Dokumentation von Visual Studio fast alles über die ASP.NET 2.0 Konfiguration gelesen (echt mühsam) und x-Varianten ausprobiert.

Nachdem ich auch eine zweite Site erstellt habe, die SQL Server 2005 Express verwendet, hatte ich das Gefühl ein echter Experte auf dem Gebiet zu sein. Doch weit gefehlt, als ich, um jemandem zu helfen, eine weitere Site erstellen wollte, da hat plötzlich nichts mehr geklappt. Ich habe Fehlermeldungen erhalten, von denen ich mir nicht einmal vorstellen konnte, dass es die geben kann, da sie sich auf einen Account bezogen haben mit dem ich nichts am Hut habe. Es kam mir vor als wäre ich im falschen Film und ich war schon fast überzeugt davon, dass jemand meinen Account sabotiert hat.

Es hat mich einen weiteren Tag gekostet alles zu verstehen. Ich denke, dass ich jetzt jederzeit in der Lage bin eine funktionierende ASP.NET 2.0 Site mit SQL Server 2005 Express aufzuziehen.

Im Wesentlichen braucht es dazu folgende Voraussetzungen:
Das Verzeichnis in dem sich die Anwendung befindet muss im IIS als Applikation registriert sein.
Der Account NETWORK SERVICE muss Read/Write Rechte auf das Verzeichnis APP_DATA haben.
Die Datenbanken müssen serverweit eindeutige Namen haben.
Im Connection String muss der Parameter für „Initial Catalog=“ gesetzt und korrekt sein.
Bei Verwendung von ASP.NET 2.0 User und Rollen Management (ASPNETDB) muss in der Datei Web.config im Abschitt vor dem Statement ein stehen.
ASP.NET User und Rollen wurden vor der Übertragung der Datenbanken lokal erstellt.
Die Log Dateien zu den Datenbanken (.ldf) werden entweder nicht übertragen oder vor dem ersten Start der Anwendung auf dem Server gelöscht.

Wie auch immer, nach umfassendem Studium der Materie bin ich zum Schluss gekommen, dass Microsoft SQL Server 2005 Express nicht für den Gebrauch in einer Shared Hosting Umgebung entwickelt wurde.

Auf Grund meiner Erfahrungen rate ich dringend, von der Verwendung von der Verwendung von Microsoft SQL Server 2005 Express in einer Shared Hosting Umgebung abzusehen und stattdessen eine Microsoft SQL Server 2005 Lösung vorzuziehen.

Folgende Gründe stützen meine Empfehlung:

Durch Senkung der SQL Server 2005 Lizenzkosten von Microsoft gegenüber Hosting Provider sind die Kosten für SQL Server 2005 Hosting allgemein drastisch gesunken. Somit sollte der Kostenfaktor in der Regel keine massgebliche Rolle mehr spielen. Bei WebHost4Life.com sind im US$ 9.95/Monat Advance Shared Hosting Plan bis zu 2000 MB Datenbankplatz auf einem Microsoft SQL Server 2005 enthalten. 2000 MB beziehen sich auf den gesamten zur Verfügung stehenden Diskplatz, d.h. den Platz der für Web Dateien, Mail-Boxen, Datenbanken und sonstige Dateien belegt wird. Mit anderen Worten, es stehen Ihnen 2 GB für Ihre Daten zur Verfügung. Wie Sie den Platz nutzen ist egal. Für die Nutzung des SQL Servers 2005 entstehen keine zusätzlichen Kosten!
Im Web gibt es genügend Anleitungen, Beispiele, Scripts, Tools, die dazu dienen Ihnen bei der Migration der Daten und Datenbankstrukturen von SQL Server 2005 Express auf SQL Server 2005 behilflich zu sein. Ein Anbieter wie WebHost4Life bietet die Möglichkeit um mit SQL Server Management Studio (Lizenz erforderlich) oder einer entsprechenden Web-basierenden Lösung auf Ihre Daten zuzugreifen.Die Migration auf SQL Server 2005 dürfte allgemein betrachtet weniger aufwendig und weniger problematisch sein als die Nutzung von SQL Server 2005 Express in einer Shared Web Hosting Umgebung, wo Sie bei Problemen in der Regel auf sich selber gestellt sind.Da die Provider den Einsatz von SQL Server 2005 in der Regel eher fördern dürfen Sie auch vom Support mehr erwarten als bei der allgemein eher schlecht unterstützen Lösung mit SQL Server 2005 Express.
Versuche, die ich bei uns im Haus gemacht habe, haben gezeigt, dass die Anwendung wesentlich schneller startet, wenn die Daten auf einem dedizierten SQL Server 2005 statt unter SQL Server 2005 Express verwaltet werden und sich damit gleichzeitig auch die allgemeine Performance der Web-Applikation verbessert. Dies trifft vor allem dann zu, wenn auf dem Web Server mehrere Instanzen von SQL Server 2005 Express laufen. Die Versuche wurden bei uns im Hause und nicht bei WebHost4Life durchgeführt. Ich gehe aber grundsätzlich von vergleichbaren Resultaten aus.
Ich bin zwar kein Sicherheits-Experte, doch haben mich ein paar Fehlermeldungen auf potentielle Probleme aufmerksam gemacht, die die Sicherheit beim Einsatz von SQL Server 2005 Express in einer Shared Web Hosting Umgebung ernsthaft in Frage stellen. Wie auch immer, was ich im laufe meiner Versuche gesehen habe, war nicht gerade Vertrauensbildend und ich möchte unter den beobachteten Bedingungen lieber auf den Einsatz dieser Technologie in einer Shared Hosting Umgebung verzichten als zu riskieren, dass jemand die Kontrolle über meine Applikation übernimmt.Ich bin mir zwar nicht sicher ob dies möglich ist. Aber allein der Umstand, dass ein ungutes Gefühl bleibt, ist Grund genug für den Einsatz einer stabileren und bewährten Lösung.

Ich hoffe, dass ich auch Sie davon überzeugen konnte, vom Einsatz von SQL Server 2005 Express in einer Share Web Hosting Lösung abzusehen und stattdessen eine SQL Server 2005 Lösung in Erwägung zu ziehen.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich halte Microsoft SQL Server 20005 Express nach wie vor für ein ausgezeichnetes Produkt für den persönlichen Gebrauch, wenn es darum geht Daten lokal auf dem PC zu verwalten. Dank der Flexibilität und der Integration in Visual Studio 2005 ist auch ein Einsatz in Entwicklungsprojekten von grossem Nutzen. In gewissen Fällen kann sogar der Einsatz auf einem dedizierten Server gerechtfertigt sein.

Nur weil Microsoft SQL Server 20005 Express kostenlos zur Verfügung stellt ist es nicht unbedingt die richtige Lösung in allen Fällen! Es liegt jetzt an Ihnen. Die Argumente habe ich geliefert, den Provider mit den Lösungen auch.

Erstellt von Peter Gloor am 18:46 | 0 Kommentare verweisen auf diesen Beitrag  

ASP.NET 2.0 Web Hosting mit SQL Server 2005 das ich mir leisten kann

Sellen Sie sich vor Ihr ISP bietet Ihnen für monatlich rund 10 Euro ein Paket mit einem Windows Shared Web Hosting Plan mit ASP.NET 2.0 und 2000 MB Datenbankplatz auf einem SQL Server 2005 an. Dazu erhalten Sie unlimitierten Datentransfer, 100 Konten für passwortgeschützte Zugriffe inkl. FTP sowie 100 Mail Konten, Aliase oder Weiterleitungsadressen und insgesamt 2000 MB Diskplatz (inkl. Web Seiten, Maiboxen, Datenbanken und sonstigen Dateien). Wenn Sie wollen, dann können Sie ohne weitere Kosten auch noch eine Windows Sharepoint Service Site (WSS) einrichten.

„Das gibt’s nicht“, mögen Sie wohl denken. Das habe ich bisher auch gedacht. Aber ich habe in den USA einen Provider gefunden, der genau diese Leistungen bietet und darüber hinaus noch Supportleistungen erfüllt, die ich bisher so kaum angetroffen habe. Ein Vollpaket mit allem drum und dran (fast allem), das sich insbesondere für Entwickler bestens eignet. Lesen Sie weiter, wenn Sie wissen wollen, welche ganz persönlichen Erfahrungen ich bisher mit WebHost4Life.com gemacht habe.

Im Zuge der rasanten Verbreitung von ASP.NET 2.0 und SQL Server 2005 habe ich einen neuen Web Hosting Provider gesucht, der ohne mein Budget zu strapazieren alle Ansprüche, die ich als Entwickler habe, zu erfüllen vermag.

Da mein langjähriger Provider nicht in der Lage war ASP.NET 2.0 Hosting anzubieten war ich gezwungen mich nach einem neuen Partner umzusehen. Ich wurde schnell fündig und habe mich für einen besonders günstigen Developer Account bei einem amerikanischen Provider entschieden, der insbesondere bezüglich Windows Hosting bereits einen guten Ruf hatte. Leider war dieser Wechsel nicht optimal, da mit dem günstigen Developer Account zu viele Einschränkungen verbunden waren und meine Wünsche alles andere als erfüllt wurden. Als der Support dann auch noch nicht klappte shh ich mich gezwungen den Provider nochmals zu wechseln.

Da ich für ein paar Entwicklungen dringend eine Lösung brauchte und ich nicht viel Zeit zum Evaluieren hatte, habe ich mich nach einem möglichst günstigen ASP.NET 2.0 Shared Hosting Angebot umgeschaut, welches mindestens 250 MB Datenbankplatz auf einem SQL Server 2005 beinhaltet und das mir erlaubt mehr als eine Datenbank zu erstellen.

Einen solchen Provider habe ich bald gefunden. WebHost4Life.com hatte damals ASP.NET 2.0 Shared Hosting inklusive 300 MB Datenbankplatz auf einem SQL Server 2005 für nur US$ 9.95 / Monat im Angebot. Zusätzliche 50 MB Datenbankplatz gab es für 15$ / Jahr.

Das Angebot beinhaltete 50 Windows User Accounts, genügend FTP-Konten, mehr Diskplatz und mehr Datentransfer als ich jemals brauchen könnte sowie eMail-Konten und Aliase im Überfluss.

Was vor wenigen Monaten noch war, gilt heute schon nicht mehr. Zum gleichen Preis gibt's neu 2000 MB Diskplatz oder 2000 MB Datenbankplatz auf einem SQL Server 2005! Ja, Sie haben richtig gelesen. Es stehen insgesamt 2000 MB Diskplatz zur Verfügung. Wie viel davon sich auf dem SQL Server 2005 befindet spielt auf den Preis keine Rolle. Die Frage nach Unterstützung von SQL Server 2005 Express, MS Access oder MySQL wird damit hinfällig. Zumindest sind die Kosten kein Argument mehr.

Das ist noch nicht alles. Der Datentransfer wurde auf unbegrenzt gesetzt. Die Anzahl der Konten wurde verdoppelt, das heisst 100 User für den Zugriff auf passwortgeschützte Verzeichnisse und Dateien oder FTP sowie 100 Mail Konten, bzw. Aliase oder Weiterleitungsadressen.

Doch lesen Sie auf der Hosting Plan Vergleichsseite von WebHost4Life selbst nach was im Advance Plan für nur US$ 9.95 / Monat alles enthalten ist.

Was das Control Panel anbelangt, so ist es vom Design her zwar nicht gerade mein Traum, aber was die Funktionalitäten betrifft, so lässt es kaum Wünsche offen. Die Menüs sind im Allgemeinen übersichtlich, intuitiv und logisch strukturiert. Es gibt ein paar Ausnahmen, an die man sich jedoch schnell gewöhnt.

Wer nun mangelhaften Support erwartet ist fehl am Platz. Auf sämtliche Support-Anfragen, die ich bisher über das Ticket-System eingereicht habe, habe ich innerhalb weniger als einer halben Stunde eine erste Antwort erhalten. Nach meinem Empfinden war die Qualität der Antworten durchaus gut. Vorausgesetzt man hat seine Fragen oder das Problem genügend gut formuliert und dokumentiert, so kann man damit rechnen, dass mit der ersten Antwort das Problem behoben, bzw. die Frage beantwortet ist.

In zwei Fällen hatte ich allerdings Pech und es war ein längerer Dialog notwendig. Es scheint mir, dass Antworten auf Antworten nicht so schnell beantwortet werden. In meinem Fall dauerte es dann immer einen guten Tag bis ich wieder eine Antwort bekommen habe. Nachdem mir der Geduldsfaden gerissen ist und ich ein neues Ticket mit einem Verweis auf das alte Ticket eingereicht habe, hat es dann aber immer sofort geklappt. Dass ein Dialog erforderlich war lag an der Komplexität des Problems. Das eine Mail handelte es sich um ein lokales Problem im Zusammenhang mit unserer Firewall. Da gab es ein Problem mit FTP, auf das WebHost4Life keinen Einfluss hatte. Bei der zweiten Sache ging es um die Frage nach der Unterstützung einer deutschsprachigen Version der Windows Sharepoint Services.

Da es sich um einen amerikanischen Anbieter handelt, konnte ich nicht erwarten, dass dieser Windows Sharepoint Services in deutscher Sprache anbietet. Nachdem ich erfahren habe, dass dazu ein deutsches Sprachpaket installiert werden muss, habe ich über den Support eine entsprechende Anfrage eingereicht. Man hat mir sofort angeboten, gegen eine Einmalgebühr von US$ 15.- dieses Paket zu installieren und für mich die Site aufzusetzen. Nach zwei Tagen konnte ich meine deutschsprachige Windows Sharepoint Site nutzen.

Für Entwickler ist bei dieser Gelegenheit noch zu erwähnen, dass es gegenwärtig zu Testzwecken auch möglich ist, gegen eine Einmalgebühr von US$ 15.-, WSS 3.0 Beta zu nutzen. Allerdings nur in englischer Sprache.

Die Möglichkeit zur Online Kommunikation mit dem technischen Support (Live Chat) oder für telefonische Supportanfragen habe ich bisher nicht genutzt. Nachträglich denke ich manchmal, dass es vielleicht die Kommunikation vereinfacht hätte.

Als weitere Supportoptionen stehen ein Anwender Forum eine „Knowledge Base“ mit Antworten zu häufig gestellten Fragen zur Verfügung. Die „Knowledge Base“ ist zwar nicht sehr umfassend, enthält aber in vielen Fällen die Antwort auf typische Anfängerprobleme. Auffallend am Forum ist, dass sich relativ wenig Fragen direkt auf WebHost4Life beziehen. Ich nehme an, dass dies so ist, weil der Support allgemein genügend Unterstützung bietet, so dass die Fragen im Forum über das hinausgehen, was man allgemein vom Support erwarten kann.

Ob man Supportanfragen telefonisch, über das Ticket-System, im Live Chat oder über Email einreicht, eines ist absolute Bedingung: man benötigt genügend Kenntnisse der englischen Sprache.

Somit wären wir auch schon beim nächsten Thema. Die Sprache und die geografische Entfernung. Mal kulturelle und politische Hemmnisse beiseite gelassen, so ist es doch so, dass sich WebHost4Life irgendwo an der amerikanischen Westküste befindet. Dies bedeutet, dass es bei denen im Sommer erst 7 Uhr in der früh ist, wenn es bei uns bereits 16 Uhr ist und wir schon bald Feierabend haben.

Der Support steht zwar rund um die Uhr zur Verfügung, was aber nicht heisst, dass zu jedem Thema rund um die Uhr auch immer der richtige Spezialist zur Verfügung steht. Trotzdem scheint mir dies nicht einmal das grösste Problem zu sein.

Bedeutender scheint mir doch die Tatsache zu sein, dass alle Server- und Betriebssysteme auf englische Sprache und englische Kultureinstellungen eingestellt sind. Auch wenn dies in der Regel kaum eine Rolle spielt, so kommt es doch immer wieder durch. Control Panel, ausschliesslich Englisch. Web Mail Interface in Deutsch, aber z.B. mit englischem Kalender. Amerikanische Datum/Zeitformate dringen überall durch und auch der Zeitunterschied macht sich da und dort negativ bemerkbar. So stimmen z.B. die Daten der letzten Bearbeitung auf dem Server und lokal nie überein. ASP.NET Fehlermeldungen kommen immer in englischer Sprache daher. Das wären so die wichtigsten Probleme. Wer das nicht in Kauf nehmen will, der ist bei WebHost4Life definitiv fehl am Platz.

Ein weiterer Nachteil, den ich insbesondere am Wochenende festgestellt habe (vermutlich wenn alle am Skypen sind und die grossen Musik-, Bild- und Video-Downloads laufen) ist die Geschwindigkeit bei den Dateiübertragungen. Das ist trotz meinem ADSL Anschluss zu gewissen Zeiten recht mühsam und ich fühle mich gelegentlich in die Zeiten vor ISDN und ADSL zurückversetzt.

Und so wären wir beim vorläufig letzten Thema, der Performance. Ich habe mich bisher nie so richtig um die Infrastruktur bei Webhost4Life gekümmert. Es hat mich einfach nicht interessiert. Persönlich habe ich bisher noch nie besondere Performance Probleme verspürt. Ich höre aber immer wieder von Leuten, die sich über Serverausfälle und Performanceprobleme beklagen, die meines Erachtens normalerweise auf mangelnde Ressourcen zurückzuführen sind. Als Entwickler habe ich damit keine Probleme. Ist mein Blog mal weg für ein paar Minuten, dann ist das nicht weiter tragisch.

Was ist wenn ich aber eine Produktions Site betreibe, wenn möglich mit eCommerce? In diesem Fall würde ich persönlich so oder so etwas mehr Geld ausgeben und eine dedizierte Server Lösung mit einem kalkulierbaren oder garantierten Leistungsprofil gegenüber einem Shared Hosting Plan vorziehen. Für uns West-Europäer dürfte dann eine Lösung bei einem amerikanischen Provider nicht unbedingt das richtige sein.

Solange die Web Site aber nur zu Test- und Entwicklungszwecken verwendet wird oder der persönlichen Verwendung als Blog Site oder als Site für das Familien Web dient, dann ist WebHosing4Life bestimmt der richtige Partner.

Der eine oder andere mag nun denken, bei so viel Lob, da ist was faul. Nein, ich bin mit dem gebotenen Service einfach zufrieden und möchte andere auch daran teilnehmen lassen. Ich gebe zu, dass ich eine kleine Provision erhalte, falls Sie auf einen der oben aufgeführten Links klicken und dann eine Bestellung ausführen (übrigens eine gute Möglichkeit sich Ihre Web Site zu finanzieren).

Nun, es ist nicht meine Absicht mit diesem Beitrag Geld zu verdienen. Sie können gerne den folgenden Link verwenden, falls Sie nicht wollen, dass Web Site mit finanzieren: http://www.webhost4life.com.
Ansonsten klicken Sie hier: http://www.webhost4life.com/defaut.asp?refid=pgloor

Peter Gloor

Erstellt von Peter Gloor am 16:01 | 0 Kommentare verweisen auf diesen Beitrag  

Freitag, September 29, 2006

peterkellner.net » Published in MSDN!

peterkellner.net » Published in MSDN!

Peter Kellner hat in MSDN vier Artikel rund um das Thema ASP.NET 2.0 Member/Role Management in IIS publiziert. Der zweite Artikel enthält einen Editor zum Verwalten der User und Rollen, wenn sich die Anwendung auf einem entfernten Server befindet.

Selber habe ich eine ähnliche Anwendung geschaffen, mit welcher das Remotemanagement über einen Web Service implementiert wurde. Lokal habe ich dann einen Windows Client zur Verfügung mit dem ich die User und Rollen all meiner Applikationen bequem zentral verwalten kann.

Bei genügend Interesse, kann ich mein Konzept gerne einmal detailliert vorstellen.

Erstellt von Peter Gloor am 19:50  

Mittwoch, September 20, 2006

VRML wegen Exploit deaktivieren

Microsoft hat wieder einmal ein Problem mit einem Exploit. Ein JavaScript basierender Virus versteckt sich hinter Grafiken auf Web Seiten. Der Schädling nützt eine bisher unbekannte Schwachstelle in der vom Internet Explorer verwendeten VML Rendering Maschine von Microsoft aus, so dass es zu einem Pufferüberlauf kommt, der zur Ausführung von privilegiertem Code verwendet werden kann. Das damit verbundene Risiko wird von den Experten allgemein als hoch eingestuft.

Es wird erwartet, dass das Problem im nächsten Windows Update, d.h. um den 10. Oktober 2006, behoben wird.

Da sich mein AntiVirus Software Hersteller bisher zu diesem neusten Problem noch nicht geäussert hat, habe ich als einfache und schnelle Massnahme beschlossen, die VML Rendering Maschine zu deaktivieren, indem ich diese aus der Registrierung entferne. Dies bietet zwar keine 100%-ige Sicherheit, aber nach allem was ich zum Problem gelesen habe, ist nicht damit zu rechnen, dass diese Massnehme nicht genügen sollte.

Diese Massnahme hat natürlich auch einen Nachteil. Nachdem die VML aus der Registrierung entfernt wurde, werden Anwendungen, die VML rendern nicht mehr richtig funktionieren. Dies betrifft auch Web Seiten, die auf VML basierende grafische Elemente verwenden.

Eine Alternative wäre auch im Internet Explorer JavaScripting zu Deaktivieren. VML zu deaktivieren scheint mir zumindest in meinem Fall das kleinere Übel zu sein, zumindest da das ganze ja nur vorübergehend für ca. 3 Wochen ist.


Zum Deaktivieren der VML Rendering Maschine unter Windows XP / SP2 ist wie folgt vorzugehen:
1. Als Benutzer mit Administrator Rechten einloggen.
2. Über Start -> Ausführen -> folgenden Befehl eingeben:
regsvr32 -u "c:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\VGX\vgx.dll"
3. Eine Dialogbox, welche die Ünderung bestätigt erscheint. OK Clicken.
4. Rechner neu starten (oder zumindest erneut einloggen)


Nachdem die Datei de-regegistriert wurde, werden wie bereits gesagt, Anwendungen, die VML rendern nicht mehr richtig funktionieren.

Das Deaktivieren von vgx.dll kann durch erneute Registrierung jederzeit rückgängig gemacht werden. Dazu müssen Sie den gleichen Befehl wie oben, aber ohne den -u Parameter eingeben:
regsvr32 "c:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\VGX\vgx.dll"

P.S. Je nach Installation kann der Anfang des Dateipfades auf Ihrem System evtl anders lauten.

Nachtrag 20.9.2006: Die vorliegende Massnahme wird übrigens unter anderm mittlerweile auch von Microsoft empfohlen.

Erstellt von Peter Gloor am 11:22 | 0 Kommentare verweisen auf diesen Beitrag  

Mittwoch, September 06, 2006

Datei kann nicht geloescht werden

Als ich auf einem Windows XP /SP2 System nach einem Festplattencrash versucht habe von der alten Festplatte noch möglichst viel Daten auf die neue Festplatte zu retten, hatte ich am Schluss ein paar Dateien mit Dateinamen in der Art Unbekannt0001714.doc übrig, die ich nirgends zuordnen konnte. Es waren trotz der Endung offensichtlich keine Word Dateien. Der Inhalt liess irgendwie auf Visio Dateien schliessen.

Das Problem mit diesen Dateien war, dass ich diese (auf der neuen Festplatte) nicht mehr löschen konnte. Es kam immer eine Meldung in der Art "Unbekannt0001714.doc' kann nicht gelöscht werden. Die Datei wird von einer anderen Person bzw. einem anderen Programm verwendet".

Alle Tips und Tricks, die ich im Web gefunden habe (z.B. im Abgesicherten Modus starten oder Command Fenster zum Löschen der Daten öffnen und vor dem Löschen Explorer beenden) haben nichts genützt.

Folgendes Vorgehen hat aber geholfen:

  1. Befehlsfenster öffnen.
  2. Mit cd c:\backup\unbekannt in das Verzechnis mit den Daten wechseln.
  3. dir /x eingeben. Dies listet die Datein mit den Namen in der Kurz- und Langform aus.

Es hat sich gezeigt, dass die Dateien in der Kuzform ganz anders benannt waren. Unter Verwendung des Namens in der Kurzform konnte ich die Dateien problemlos löschen.

Es war reiner Zufall, dass ich darauf gestossen bin, schliesslich lässt die Fehlermeldung ganz anderes vermuten.

Übrigens, nehme ich an, dass man die Dateien auch über die Wiederherstellungskonsole hätte löschen können. Das wäre dann das nächste gewesen, das ich versucht hätte.

Erstellt von Peter Gloor am 11:47 | 0 Kommentare verweisen auf diesen Beitrag